Jenny wird Deutsche Vizemeisterin!

Vom 24. – 25.03.2017 fanden die Deutschen Meisterschaften der weiblichen Jugend in Bönen (NRW) statt. Zu diesem Saisonhöhepunkt ging Jenny Blachut in der Gewichtsklasse bis 65 kg mit weiteren 9 Teilnehmerinnen an den Start.

Sie konnte sich in allen Poolkämpfen durchsetzen und zog so sensationell in das Finale ein. In diesem Kampf gegen die Südbadenerin Jennifer Wagner gab unsere Jenny alles, musste sich aber mit einer 6:0-Punktniederlage geschlagen geben.

Wir gratulieren dir ganz herzlich zu diesem tollen Erfolg!!! :-)

Einzelergebnisse

(ausführlicher Bericht folgt)

DM der B-Jugend (GR) in Hückelhoven

Bericht von Enrico Lauterbach

Am Freitag, dem 17.03.2017, fuhr eine Delegation von 14 Sportlern vom Ringerverband Sachsen nach Hückelhoven (Nordrhein-Westfalen) zur Deutschen Meisterschaft der B-Jugend im klassischen Ringkampf. Vom RV Eichenkranz Lugau nahm Maximilian Lauterbach an diesen Meisterschaften teil. Mit 119 Sportlern aus 16 Bundesländern war die Teilnahme eher durchwachsen.

Max trat im Limit bis 42 kg an. Im ersten Kampf gegen Louis Petermann aus Hessen ging Maximilian sehr konzentriert zur Sache, da er nicht mit einer Niederlage ins Turnier starten wollte. Doch von Beginn an konnte man sehen, dass Max nicht in den Kampf fand und somit diesen mit 0:9 Punkten verlor. Sichtlich enttäuscht durch diese Niederlage verließ Max die Matte. Im zweiten Kampf stand ihm Fabian Wiesemann vom PSV Rostock gegenüber. Auch hier begann Max den Kampf konzentriert und ging durch eine Schleuder mit 4:0 in Führung. Leider verlor Max im Verlauf des Kampfes den Faden und musste sich am Ende mit 4:20 Punkten geschlagen geben. Am Ende belegte Max den 19. Platz bei 22 Teilnehmern, worüber er sich sehr ärgerte.

Kraft heil!

Jugendligamannschaft WKG Lugau/Thalheim in Feierlaune

Bericht von Anna Löffler

Fots von Silke Schneider

Nachdem sich unsere Jungs am Samstag, dem 11.03.2017, den Titel des Landesmannschaftsmeisters erkämpft haben, wurde im Lugauer Vereinsheim noch ordentlich gefeiert. Und dafür gab es noch einen weiteren Grund: Die Sportler erhielten an diesem Tag außerdem SILBER für ihren 2. Platz in der Jugendliga Mitteldeutschland 2016.

Herzlichen Glückwunsch an die Kämpfer und natürlich an die Trainer Enrico Lauterbach und Tino Korb (RV Thalheim).

 

Toni verpasst Bronze

Bericht von Jan Peprny

Fotos von Katrin Peprny
Einzelergebnisse

Die ersten Deutschen Meisterschaften in diesem Jahr waren die der Junioren. Die Klassiker weilten vom 10. – 12.03.2017 in Frankfurt/Oder. Für unseren Ringerverein war der einzige Vertreter Toni Peprny. Im vergangenen Jahr konnte Toni verletzungsbedingt noch nicht bei den Junioren starten. Umso intensiver war die Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt des Jahres. Toni „kochte“ 8 kg ab und startete in der Gewichtsklasse bis 74 kg.

Seinen ersten Kampf gegen Norman Balz aus Viernheim gewann Toni souverän mit 11:4 Punkten. In seinem zweiten Kampf bekam es Toni mit dem späteren Deutschen Meister Karan Mosebach zu tun und verlor technisch. Hier wäre für Toni eigentlich das Ende des Wettbewerbs gewesen. Aber da ab den Junioren nach internationalem System gerungen wird, bekommt der Kämpfer in einer so genannten Hoffnungsrunde noch eine Chance, wenn er gegen einen späteren Finalisten verliert. Bei unserem Toni war das der Fall und er konnte sich in der Hoffnungsrunde bis ins kleine Finale kämpfen. Sein Gegner hieß Tim Stoll aus Nordrhein-Westfalen. Nach einer 3:8-Führung klinkte Toni in der zweiten Runde noch einen verkehrten Kopfhüftschwung aus und stand mit diesem Sieg im Finale um Platz 3.

Die ersehnte Medaille war in Reichweite. Tonis Gegner um Platz 3 war Moritz-Niklas Wahl aus Fellbach, der ebenfalls wie Toni gegen Karan Mosebach verloren hatte. In diesem Kampf fand Toni nicht die richtige Einstellung zu Kampf und Gegner. Nach einer Rolle geriet er 0:2 in Rückstand und konnte diesen nicht mehr aufholen. Er belegte am Ende den 5. Platz.

22. Heinz-Günsel-Gedenkturnier am 05.03.2017 in Leipzig

Bericht von Kati Blachut

Am Sonntag, dem 05.03.2017, hieß es dann: gleiche Zeit und gleicher Ort für die D-, C- und B-Jugendlichen. Der KFC Leipzig hatte zum 22. Heinz-Günsel-Gedenkturnier gerufen und acht Eichenkränze folgten dem Ruf.

In der Gewichtsklasse -29 kg starteten Oliver Schwabe und Luke Schmalfuß unter zehn weiteren Ringern ins Turnier. Einen kämpferischen Eindruck hinterließ Luke in seinen ersten beiden Kämpfen, die er mit Schultersiegen für sich entscheiden konnte. Doch durch die Niederlage in der dritten Runde ließ er sich entmutigen und fand im letzten Poolkampf nicht wieder zu seinem Selbstbewusstsein zurück. Um Platz fünf gegen Safari aus Markneukirchen rang er sich bis zur Halbzeit auf 6:8 heran. In der zweiten Runde lag Luke deutlich hinten, brachte seinen Gegner jedoch so sehr in Bedrängnis und damit in die gefährliche Lage, so dass dieser sich nur mit Beißen zu wehren wusste. Der Schiedsrichter hatte dies leider nicht bemerkt und somit gewann der Markneukirchener. Luke wurde von 12 Teilnehmern in seinem Limit guter Sechster.

Oliver hatte in seinem Kampf die Chance, da zur Pause mit 2:2 noch alles offen war, zu gewinnen. Doch eine Unkonzentriertheit bescherte ihm eine Schulterniederlage. Um weiter im Turnier mitringen zu dürfen, musste er seinen Vereinskameraden Luke bezwingen. Hier sah er den Kopfhüftschwung nicht kommen, konnte diesen nicht abwehren und verlor. Einen Freundschaftskampf gegen einen gleich schweren D-Jugendlichen absolvierte Oliver genau so, wie es sein sollte. Vielleicht auch mit etwas Wut bereitete er seinen Angriff vor, zog einen sauberen Kopfhüftschwung und siegte.

In der -31 kg-Klasse befanden sich 13 Ringer, inklusive Leon Blachut. Unser Ringer erfüllte alle Erwartungenund ging mit vier Schultersiegen als Favorit aus dem Pool hervor. Im Finalkampf fand Leon kein adäquates Mittel gegen die schnell und gut ausgeführten Aktionen des Gegners und verlor. Leon gewann somit die Silbermedaille, über die er sich aber lange Zeit nicht freuen konnte.

Maximilian Lauterbach hatte schon, wie im vorherigen Bericht beschrieben, ein hartes und anstrengendes Trainingslager in den Knochen und nun kam noch hinzu, das er eine Gewichtsklasse aufrücken musste. In der -42 kg unter vier Startern, tat er sich schwer und wurde Dritter. Maximilian hatte sich schon für die anstehenden Deutschen Meisterschaften der Jugend B im klassischen Ringkampf qualifiziert. In diesem Sinne wünschen wir ihm für das Wochenende am 18.03.2017 viel Erfolg.

Moritz Ose, Tim Kotzur, Erik Negwer und Nils Brendel starten das erste Jahr in der Jugend C und mussten erst einmal, als Neulinge oder Jüngste, mit der neuen Situation klar kommen.

Moritz (-27 kg) konnte einen Kampf gewinnen. Jedoch war er mehr auf einen verlorenen Kampf gegen Wagner aus Pausa stolz, da er hier nicht, wie sonst, auf Schultern verlor, sondern über die Zeit rang. Moritz wurde Vierter.

Nordisch wurde in der -31 kg-Gewichtsklasse gerungen. Tim absolvierte fünf Kämpfe und übte nicht ausreichend Druck auf seine Gegner aus. Platz 5 für ihn.

Bis 38 kg rang unser Nils. Ihm hätten wir, aufgrund seines verbesserten selbstsicheren Auftretens auf der Matte, ein Weiterkommen gewünscht. Der erste Kampf ging nach 4 Minuten denkbar knapp mit 4:4 und letzter Wertung für den Leipziger aus. Nils hatte, ganz unerwartet, einen schönen Schulterschwung gezogen, wofür es vier Punkte gab. Er verteidigte seine Führung bis zu einer Unachtsamkeit, wofür es eine Viererwertung für den Gegner gab, die bis zuletzt Bestand hatte. Auch im zweiten Duell war nach der Pause noch alles offen und die Punkte purzelten auf beiden Seiten im harten Kampf bis zum 10:11 kurz vor Ende. Auch die Motivation von allen Eichenkränzen vom Mattenrand half nichts und Nils konnte das kleine Pünktchen nicht aufholen und schied mit dieser denkbar knappen Punktniederlage aus dem Turnier aus. Seinen Schulterschwung stellte Nils nochmals bei einem Freundschaftskampf unter Beweis, welchen er gewann.

Der letzte und zugleich erfolgreichste Ringer an diesem Tag war Erik Negwer in der -34 kg-Klasse. Erik hatte in seinem Pool unter neun weiteren Kämpfern keine Mühe und arbeitete sich mit Schultersiegen in kürzester Zeit durch. Eine richtige Herausforderung stand ihm im Finalkampf mit Krüger aus Markneukirchen gegenüber. Erstmals lag er zur Pause mit 0:4 zurück, denn er musste sich mehrere Sekunden in der gefährlichen Lage liegend, mit Kraft und Brückenarbeit befreien. Im zweiten Teil arbeitete er sich auf 4:6 heran und konnte noch 6:6 durch Erringen der letzten Wertung siegen. Der Podestplatz ganz oben war Erik´s Lohn für diesen Fight.